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another day in doubting paradise

Es gibt doch tatsächlich bezaubernde Momente. Vor allem, wenn man sie nach wundervollen Spielereien ausnahmsweise mittels Marihuana-Konsum auslöst. Hat schon Vorteile, seine Welt mit einer Schamanin zu teilen, ein perfektes Selbstreflektivum (gibts dieses Wort? ich hoffe ihr wisst, was ich meine). Ich fühle mich so seltsam ausgeglichen, nicht gleichgültig, sondern zufrieden. Liegt wohl an S., kanns mir anders nicht erklären.

Ich trinke jetzt erst mal nen Sommerabendliches Bier, es ist total schön draußen. Bis später Menschen und Menschinnen.

 

PS: Ich grüße Natascha S., meine erste zarte Liebe aus dem Kindergarten, hab dich letzte Nacht wiedergetroffen :-)

7.4.09 20:48


hammergeileswetter

Die ersten Sonnenstrahlen machen ziemlich meschugge im Kopp, hab ich gestern mal wieder festgestellt. Nach einem (Pseudo)Arbeitseinsatz vorm Café nen Kasten Bier geholt und den ganzen Tag gefeiert. Hab mir sogar meine Pornosonnenbrille aufgesetzt und spontan eine Zigarre geraucht, obwohl ich mir das Rauchen ja letztes Jahr kurz nach Neujahr abgewöhnt habe, bzw es war keine Absicht, es kam einfach so. Genauso kam die Zigarre über mich, zum Glück muss man die nur paffen :-)

Dazu noch nen schicken Hut auf die Pläte und der Tag wurde schön, obwohl ich noch kurz nach Neukölln musste.

Warum sind Frauen denn manchmal so komisch? Meine Ex war gestern in stark angeduseltem Kopf traurig, dass sie alleine schlafen musste (hat nen Kerl in S., weit weg von B.), als ich sie dann Richtung Gästeplatte begleitete, weil ich zu C. wollte (und bei R. landete, war sehr lustig), dachte sie sofort, ich würde mich da anheimeln und mit zu ihr wollen. Von ihr kam keine Aufforderung und von mir kein Angebot bezüglich Sex, was soll dann so ne Szene? *seufz*

Hab mich dann mit R. noch über Sprachen unterhalten, er hat mir erzählt, dass es im Russischen ein Wort gibt, das die Tätigkeit beschreibt, wenn jemand zu jemandem geht und dann wieder zurückkehrt. Manchmal ist die Sprache zu arm an Ausdrücken, und gerade Russisch soll reich an solchen sein. Ist sowieso ne interessante Sprache.

Na gut denn, ich setze mich mal wieder der Strahlung aus!

Sonne ahoi und hasta tarde!

2.4.09 11:54


Sonntach, 29. März

Eigentlich gibt es an Sonntagen nichts zu schreiben, ich kann Sonntage nämlich nicht leiden. Trotzdem heute mit einigen Menschen für S. nen Umzug innerhalb vom Prenzelberg gemacht, war ganz nett. Aber ansonsten? Sonntage... pff!

29.3.09 21:52


Wieder da!

Nach längerer Abstinenz hab ich es nicht mehr ausgehalten, ich musste einfach mal wieder was bloggen. Freilich ohne etwas Interessantes bloggen zu können mangels Action.

Wem ist es schon mal aufgefallen? In Berlin wird geklaut was das Zeug hält, im Supermarkt, auf Baustellen... Ist das hier ein Volkssport? Besonders cool, wenn man sich die 1+1-Menschen ansieht: Ein Teil kaufen, ein Teil klauen, brav bezahlen (halt das, was weniger wert bzw weniger sperrig ist) und denn auch noch total anständig einen schönen guten Tag oder Feierabend wünschen. In Berlin wird sozusagen viel geklauft. Also, rein moralisch stört mich das nicht, nur tut es mir nicht leid, wenn ein Spaßdieb erwischt wird, wenn ein bedürftiger Mensch etwas einsteckt und gekascht wird schon.

Ist ja nicht so, als hätte ich noch nie geklaut, nach einem volltrunkenen Konzert in 36 kam ich auch mit ner Pilone zurück, die muss ich von ner Straßenbaustelle mitgehen lassen haben. Tja, war sehr dekorativ auf meinem Holzhaufen, jetzt ist sie wieder weg und wahrscheinlich im weiteren Kreislauf vorangekommen. Die Dinge kommen und gehen, da steckt ein guter philosophischer Gedanke hinter.

Ich muss zu Supermärkten anmerken, dass diese unglaublich viel wegwerfen, kann man sich gar nicht vorstellen. Man schaue sich mal die Riesencontainer beim Bäcker Kamps an der Prenzlauer Promenade an, die Bäckerei neben dem Lidl (die Container stehen linksrum hinter dem Gebäude). Die Dinger sind gefüllt mit zentnerweise Backwaren, Brötchen, belegt und unbelegt, Teilchen, Kuchen, Brote in allen Formen und Farben, Berliner (bei mir heißen die so, der Mensch Berliner sagt glaub ich Pfannkuchen) - und das alles in tadellosem Zustand, fast noch ofenwarm. Ich weiß nicht was die damit machen, ich schätze mal das wird weiterverarbeitet als Tierfutter und/oder Paniermehl, keine Ahnung. Aber der Punkt ist einfach, dass die nicht die einzigen sind, auch der Aldi und der Plus von nebenan füllen ihre Container mit verwertbaren Mitteln, und wenn die Märkte schon so großzügig wegschmeißen entstehen sicherlich Gedanken wie "Is doch wurscht, die schmeißen's eh weg.", und dann wird gezockt.

Das nur mal am Rande, ich will Diebstahl gar nicht (Fremdwort fehlt) schönreden, die Supermärkte haben viel damit zu kämpfen, vor allem in großen Städten, aber man muss auch mal die andere, verschwenderische und die Verschwendung mit einkalkulierte Seite sehen.

Über die Verschwendung sollte man sich entweder massiv aufregen und drauf aufmerksam machen oder die Klappe halten und weiter konsumieren als sein nichts gewesen. Ist ne ziemlich bittere Sache, in der wir das stecken. Es gibt viel zu viel Butter - was macht man mit zu viel Butter? Wird ja subventioniert, das sind Steuergelder, viel zu schade eigentlich. Hey, warum verkaufen wir den Kram nicht einfach nach Afrika, die freuen sich und es liegt eh nur fettig bei uns rum. Können wir denen sogar noch billiger verkaufen als die mit ihren Sahelzone-abgemagerten Kühen überhaupt produzieren können. Ach nee, is auch scheiße, weil dann die Menschen dort ihre Arbeit verlieren. Und was jetzt? Einfach die Produktion drosseln, Subventionen herunterfahren? Geht ja auch nicht, verlieren die Deutschen, Dänen oder Iren ihre Arbeitsplätze mit, weil die Landwirtschaft ziemlich kostenintensiv ist und ohne Subventionen zumindest in Deutschland kaum am Leben gehalten werden könnte. Da macht man als Angestellter sowieso nicht den Reibach mit. Bleibt nur noch eins: Die Butter muss weggeschmissen werden. Pfui Deibel, da werden mehr Kühe gehalten als nötig und es laufen mehr Maschinen als nötig nur um überflüssige Butter zu produzieren? Das kann es doch wohl nicht sein. Andererseits, was ist, wenn die Landwirtschaft in Deutschland und Europa immer mehr den Geist aufgibt? Dann wird woanders überproduziert und das Zeug muss dazu noch aus Absurdistan und Afrikasien rangekarrt werden. Ist auch nicht so prickelnd, dass meine Buttermilch aus Shanghai über Singapur durch den Suez-Kanal und Rotterdam in mein Supermarktregal kommt. Hält sich das überhaupt so lange? Keine Ahnung, schluss jetzt.

Da das alles grad ohne groß durchdacht worden zu sein aus meinen Tippfingern hier reinfließt, komme ich auch auf keine Lösung, ich will es erstmal loswerden. Muss das Problem mal mit T. besprechen, der hat da Ahnung von. Ich bin jedoch gerne zu Diskussionen und Anregungen in den Komments bereit.

Übrigens, ich mag die Landwirtschaft, ich find's toll, dass es noch Bauernhöfe gibt (außer die Schweine-KZ in NRW und Niedersachsen, bäh), ich verurteile einige Spieler, nicht das ganze Spiel. So, das wär's denn auch für heute, ich werde jetzt noch den Supermarkt mit dem Rechenzeichen aufsuchen zwecks Feierabendbier, ich wünsche euch eine gute Nacht und überschäumende Träume.

Grüße vom Butterberg

Jim Mehl von Brotistan

25.3.09 19:10


Das Wochenende

Mit das Wochenende kann ich grad nicht besonders viel anfangen. Samstags arbeiten zu müssen ist anstrengend, wenngleich bei früheren Anfangszeiten (7:00, d.h. 5:05 aufstehen) entsprechend früher Feierabend ist. Zum Glück gibt es nicht mehr allzuviel zu tun, und da ich familiär und (leider (?)) beziehungstechnisch nicht besonders bebunden bin, ist es mir egal, ob ich in Mägg-Pomm oder Berlin arbeite.

Das Leben hier ist entspannt, die Menschen sind gar nicht garstig oder misstrauisch (bis auf die drei Möchtegernfaschos heut Nachmittag inner Tankstelle), im Gegenteil, hier ist mensch von Pampa oder Landwirtschaft geprägt und man kommt sich vor wie in einem weiterentwickeltem Betrieb, der auch vor gut 80 Jahren hätte existieren können, die entsprechende technische Entwicklung vorausgeesetzt.

Lübz liegt hier ziemlich in der Nähe, das Lübzer Pils avanciert dazu auch noch zu einem meiner Favoritenbiere. Als da wären: Zunft Kölsch (jaja, schon alles über Kölsch gehört, Mädchenbier usw...), Lübzer, Kilkenny,  Uerige, Sünner Kölsch, danach in weitem Abstand alle anderen, wenn man gerne Bier trinkt, sollte man schon offen für alle Sorten sein bis auf die, die man besonders schätzt.

 Ich hoffe für die Zukunft, dass mein Blog kein Müllabladeplatz für ziellose Gedanken wird, ist für mich ja auch nicht wirklich berauschend, andererseits habe ich es nie als DEN Blog des Jahres angekündigt. Da fehlt die Plattform, die sozialen Schichten blablabla, was weiß denn ich.

Ich wünsch allen lieber ne gute Nacht, der Tiefenphilosophische Gedankenscheiß funktioniert im Blog sowieso nicht. Schade eigentlich.

J.

7.3.09 22:57


Meck-Pomm

Schönen guten Abend allerseits! Wir kochen grad feinstes Essen in unserer supercoolen Männerrunde, es gibt Rumpsteaks, gebackene Kartoffeln und den Salat als Salatbattle zwischen mir und Torsten, bei dem wir im Moment wohnen. Der bessere Salat möge gewinnen!

Die Arbeit geht gut voran, ist aber hart. Wir haben einen fähigen Mann am Start, der den improvisierten Hubsteiger perfekt bedienen kann und der unsere Wünsche an unseren Händen abliest. Zur Info: Wir schneiden die Felder von einem großen Landwirtschaftsbetrieb frei, die angrenzenden Wälder machen es unmöglich, die Flächen gut zu bewirtschaften, und wir gehen mit Liebe und baumpflegerischem Verstand daran die Bäume einzukürzen, damit die Erntegeräge dran vorbeikommen. Und natürlich, damit den Kühen kein Ast auf den Kopp fällt.

Es wird Zeit, dass ich mich weiter ums Essen kümmer, sonst klaut mir Torsten noch mein Rezept.

Good night, good fight!

4.3.09 20:27


Frühling & Hip Hop

Na ob es noch einen Menschen in Berlin gibt, der es noch nicht bemerkt hat? Es frühlingt, alle naselang fliegen Vogelschwärme über den Platz, Vögel zwitschern und warm isses noch dazu. Ich sitze und laufe im T-Shirt rum (Musiktip: "Generation T" von Eins Zwo, Album "Zwei" ), surfe ein wenig und freue mich des Lebens. Montag geht's nach Meck-Pomm, einige Tage auf Montage auf einen Bio-Bauernhof, das wird stark. Ich hoffe S. meldet sich in dieser Zeit, muss sie wieder sehen. Die Woche war krass, eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich nur Freitag arbeiten müsste, so hab ich von Dienstag bis heute durchgeackert. Sonntag ist der einzige freie Tag in zweieinhalb Wochen, sowas hatte ich lange nicht mehr. Habe seit Di zirka 6 Tonnen Holz geschleppt und gesägt, ich fühle mich auch etwas im Eimer.

Ich entdecke in letzter Zeit immer mehr meine Leidenschaft zu deutschem Hip Hop, momentan habe ich die Scheibe "Is'n Schnabelding" von Mr. Schnabel im Abspieler, wer Tips zu guten alten Hip Hop-Tracks hat, kann sie in den Kommentaren hinterlassen.

Diese Musik macht grad nen Heidenspaß, ich mag ausgefeilten Rap von Kool Savas und besonders die alte Hamburger Schule. Ist auch mit die fetteste Musik, mit der man im Sommer mit runtergekurbelten Fenstern durch die Gegend zu laufen, den mp3-Spieler im Ohr. Am liebsten natürlich Rap, der mehr zu sagen hat, als dass der Rapper der Tollte ist und weiß der Geier wieviel Koks und Nutten der am Start hat.

Meine lieben Brüder und Schwestern, ich koche mir jetzt einen frühlingsmäßigen Kaffee (schwarz, heiß und lecker!), lasst sprießen Leute...

 Hamburg City rockt!

Chill

28.2.09 11:27


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